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Kräuter Deko

Weinseminar Nr. 4 „Old World meets New World“

Mittwoch, 24. Oktober 2018, 19 Uhr
Weinseminar Nr. 4 „Old World meets New World“ - Europa & Übersee im Vergleich

Sind Rotweine aus Südamerika mit ihren Vorbildern aus Bordeaux oder Spanien vergleichbar? Können sich südafrikanische Weine mit Klassikern aus Frankreich oder Italien messen? Oder kann man gar sagen, welche besser sind? Wir werden diesen Fragen anhand hochwertiger Proben - überwiegend Rotweine - nachgehen und die jeweiligen Besonderheiten herausstellen. Ein Weinseminar sowohl für Einsteiger als auch für Fortgeschrittene.

Preis p. P.  29 Euro, für Paare 49 Euro
Mindestteilnehmerzahl: 6 Personen oder 4 Paare, keine warme Küche

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Foto: Michael Müller-Scheffler
Kaum ein anderes Thema polarisiert die Weinwelt so stark wie der Vergleich von Weinen aus der alten und neuen Welt. Während sich inzwischen die Wogen geglättet haben und ein freundschaftliches Miteinander herrscht, gab es in den Neunzigern, als die sehr fruchtbetonten, alkoholstarken und säurearmen Gaumenschmeichler ihren Siegeszug in den Supermärkten antraten, regelrechte Wortgefechte zwischen Liebhabern der neuen und alten Stilistik.
Doch was ist eigentlich mit alter und neuer Welt gemeint? Der allgemeinen Bedeutung dieser Begriffe folgend kann man die weinerzeugenden Länder grob in Europa (alte Welt) auf der einen und Übersee, also Nord- und Südamerika, Australien und Neuseeland sowie Südafrika auf der anderen Seite unterteilen. Diese Unterteilung ist auch sinnvoll: Während in Europa der Weinbau seinen Ursprung hat und Frankreich als das Mutterland des Weines sämtliche Weinstile, Rebsorten und Herstellungsverfahren, die wir heute kennen, definierte, so dass man dachte, es könne hier nichts neues mehr geben, nahmen Auswanderer und Kolonialisten ihre liebsten Rebsorten mit "über den Teich" und entwickelten die althergebrachten Methoden ohne die Scheuklappen der Tradition konsequent weiter. So viel weiter, dass inzwischen die alte Welt einige der neuen önologischen Erkenntnisse übernommen hat. In der im Grunde müßigen Debatte, welches Lager denn die besseren oder originelleren Weine mache, wird daher oft übersehen, dass die neue Welt die alte Welt kopierte, die daraufhin wiederum die neue kopierte. So schmecken heute einige Bordeauxweine von traditionellen Bordelaiser Erzeugern nach Kalifornien, während man in Kalifornien, Chile und Australien teils schon wieder abkommt von dem Trend zu maximalen Extraktwerten und sirupartiger Marmeladenfrucht und bemüht ist, den Stil des klassisch eleganten Bordeaux wiederzubeleben...

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