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ZIEGELHOF. Vinothek & Kräuterei
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Archiv der Ausstellungen

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Akte One: Graffiti - Kunst mit Buchstaben


Ausstellung vom 5. Februar bis 3. April 2016:
Akte One: Graffiti - Kunst mit Buchstaben.




Am Kirchplatz 12, Zehdenick, 16792
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Textile Bilder von Christina Tomala


Vom 6. Februar bis 21. April 2014: „Von singenden Fischen und anderen Naturereignissen“ ist die neue Ausstellung von Textilen Bildern überschrieben. Und die viel sagende Überschrift ist bei einem der gezeigten Objekte durchaus ernst zu nehmen, denn in einer ihrer Arbeiten hat die Berliner Künstlerin Christina Tomala Morgensterns Gedicht „Fisches Nachtgesang“ verarbeitet.

Die „Verse“ gehören zu den Galgenliedern und bestehen lediglich aus Strichen und Kreisbögen, womit traditionell die betonten und unbetonten Silben eines Gedichtes grafisch umschrieben werden. Damit kommt dann in 13 Zeilen so etwas wie ein (grafisch umschriebenes) „Gedicht“ zustande, ohne dass ein einziges Wort gesagt bzw. geschrieben worden wäre – eben der Nachtgesang der stummen Fische! Das Ganze ist bei Morgenstern ein schönes Spiel mit der Redensart. Morgenstern erweitert seine Galgenlieder vom ursprünglichen Thema des Galgens um sprachspielerische, oft Dinge verlebendigende, grotesk anmutende Gedichte. Diese geben sich bewusst harmlos, sind dabei aber interpretatorisch von doppelbödiger Natur, bedürfen „eines zweiten und dritten Blicks“.

Dieses mehrmaligen Hinsehen wiederum benötigen zahlreiche der beinahe 40 Arbeiten von Christina Tomala eben auch. Die flächigen Arbeiten geben ihre Botschaft nicht immer gleich preis. Dabei verwendet sie neben meist selbst eingefärbten Stoffen Pfauenfedern, Reißverschlüsse, Druckknöpfe, Perlen, Wolle und sogar Fossilien und Holzstücke. „Stoffe, Garne, überhaupt das Arbeiten mit textilen Materialien faszinieren mich, seitdem ich als Kleinkind meiner Großmutter beim Nähen zusah. Später wurde gehäkelt, gestrickt, irgendwann musste es auch Klöppeln und Spinnen sein“, erzählt Christina Tomala über ihren Werdegang. Seit einigen Jahren hat es der Architektin, die in Weimar studierte und während ihres Berufslebens als Bauplanerin tätig war, vornehmlich die Stickerei angetan, frei oder auch – programmiert – mit der Maschine. Zu mehreren Kursen und Lehrgängen war sie dazu in Südengland, wo mit den Materialien viel unkonventioneller umgegangen wird als hierzulande. So entstanden quadratische Arbeiten mit dem Titel „Einst fideles, nun fossiles Tintenfischtrio“ und Auszüge aus dem „Tagebuch des Eyafjallajökll“, Motive aus dem Garten, Impressionen zu den Jahreszeiten und zu den Elementen – spannend anzuschauen, nicht ohne Witz, mit großer Ästhetik und einigem Tiefsinn.




Am Kirchplatz 12, Zehdenick, 16792
 
 

"Begegnungen" – Fotografien von Stefan Rikken


Vom 03. Oktober bis 29. Dezember 2013
„Begegnungen" - Fotografien von Stefan Rikken. Ausstellung.



Am Kirchplatz 12, Zehdenick, 16792
 
 

„Im Amselgarten“ - Malerei von Lucie C. Engel


Vom 11. Juli bis 15. September 2013
„Im Amselgarten“. Malerei von Lucie C. Engel. Ausstellung.

Eine Erzählerin in Bildern. 1950 in Dessau geboren, beschreibt die Lucie C. Engel ihre Kindheit zwischen Gänseblümchen und Schnecken im Erzgebirge und Rhin-Havelland. Es folgen Slawistikstudium in Erfurt bis zur „Verbannung“ von Bettina Wegener, ihre Tätigkeit im Slawistischen Lektorat beim Verlag Volk und Welt in Berlin, danach Arbeitslosigkeit und verschieden Überlebensjobs, später Öffentlichkeitsarbeit am Theater Anklam (u.a. mit Frank Castorff). Zwischen 1989 und 1994 folgen - wie sie selbst formuliert - "Aufbruchsträume und Verlustkrisen".

bilder/hochwasser_engel_schmal.jpgLucie C. Engels Bilder spiegeln diese menschliche Auseinandersetzungen, Widersprüchlichkeiten. Ihre Farben zeigen eine Überhöhung, die so nicht zu finden ist in der Natur. „Meine Bilder male ich ganz bewusst nicht abstrakt, nur Natur, fast ohne jede menschliche Spur, wenn, eher symbolisch.“ Sie erzählt mit ihren Bildern. Von Feldern der hügeligen brandenburgischen Landschaft. Hier überkommt die Malerin vor einigen Jahren die Lust, das Geschaute festzuhalten. Die Heide, die Einsamkeit, das Fließen der Gräser im Wind, Weiden mit lockenden Armen und Händen, düstere Wälder und verheißende Abendlichter. Lucie hat sich stets für Malerei interessiert, nun durchblättert sie Kataloge und Biografien, sucht nach Vorbildern, kopiert, improvisiert.

bilder/mohnblumen_engel_schmal.jpgBesonders nah steht ihr Van Gogh, dessen „bedingungslose, missionarische Liebe zu allem und jedem“ sie fasziniert. Dass er unglücklich war und nur ein dreiviertel Jahr „helle“ Bilder gemalt hat, ist für sie Ausdruck der Sehnsucht nach Liebe. Wie Lucie C. Engels Bilder sprechen diese Landschaften, wehen unwahrscheinliche Winde und ziehen verrückt farbige Wolken durch die Gefilde unseres Unterbewusstseins. Ein weiterer Seelenverwandter der Malerin ist der Impressionist Karl Hagemeister (1848-1933). In Werder an der Havel geboren, kehrte der Maler immer wieder zur Landschaft seiner Kindheit zurück.

Manchmal beschleicht Lucie C. Engel die Angst, dass die Leute nur "die Oberfläche" in ihren Bildern sehen könnten. Beim Malen verfliegt dieser Gedanke. Die Arbeiten entstehen in Zeitspannen
zwischen zwei Vormittagen und zwei Monaten. Sie fertigt Skizzen in Öl vor der Natur und schießt gleichzeitig ein Foto als kompositorische Hilfe und Stimmungserinnerung. Manche Bilder werden auch draußen fertig, die meisten im Atelier. „Mir ist es oft schwergefallen, Sachen wegzulassen. Und die größte Schwierigkeit ist es, aufzuhören!“

bilder/herbstweg_engel_schmal.jpgLucie will mit ihren Bildern etwas sagen und ihr ist wichtig, was der Betrachter denkt. Die schönsten Erlebnisse hat sie, wenn jemand sich einlässt, nach dem Betrachten ihrer Bilder Geschichten
erzählt. Das nennt Lucie „einen Zustand zaubern.“ Und eine Zauberin ist sie. Lucie C. Engels Bilder haben eine Magie, die sich nach und nach entfaltet. Eine Komposition, die nicht am Bildrand
endet, die weitergedacht werden will. Die fortträgt. In ihren Weihern, ihren verschlungenen Weiden und Gräsern, Blumen, Apfelbäumen und Feldern lebt und arbeitet es, kämpft und liebt es, saugt und schmatzt das Leben. Und erfindet sich stets neu, wie die Schöpferin sich selbst auch.


Am Kirchplatz 12, Zehdenick, 16792
 
 

Cornelia Schlemmer - Graphische Arbeiten


Vom 9. Mai bis 7. Juli 2013
Cornelia Schlemmer. Graphische Arbeiten, u.a. aus der Bergsdorfer Saalpresse.

Am Kirchplatz 12, Zehdenick, 16792
 
 

Linde Kauert – Malerei, Zeichnung


Vom 14. März bis 5. Mai 2013
Linde Kauert – Malerei, Zeichnung. Ausstellung zum 60. Geburtstag der märkischen Malerin und Verlegerin.



Am Kirchplatz 12, Zehdenick, 16792