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ZIEGELHOF. Vinothek & Kräuterei
Am Kirchplatz 12
16792 Zehdenick

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Unsere Öffnungszeiten
Montag - Mittwoch geschlossen
Donnerstag - Sonntag geöffnet ab 14 Uhr
Feiertag (z.B. Oster- und Pfingstmontag, 1. Mai, 3. Oktober) geöffnet ab 14 Uhr
Im Januar und vom 16. bis 30 September geschlossen
Kräuter Deko
"Wissen ohne Ordnung ist Hausrat auf einem Leiterwagen."
Jakob Lorenz
"Wissen ohne Ordnung ist Hausrat auf einem Leiterwagen."
Jakob Lorenz

Glossar

 
A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z # Alle
 
 
 

Gang

Wird uns nun ein 3-Gang Menü oder ein 3-Gänge-Menü serviert? Sowohl die Einzahl (Gang) wie auch die Mehrzahl (Gänge) sind nach Veröffentlichungen der DUDEN-Sprachberatung richtig. Nebenbei: Für die Verwendung von Bindestrichen gilt: Wenn mehrere Wörter oder Zeichen vor einem Grundwort (hier Menü) stehen, dann wird die ganze Fügung durch Bindestriche verbunden (durchgekoppelt). (Vgl. DUDEN 9: Gutes und richtiges Deutsch.) Man kann also schreiben: 3-Gang-Menü oder 3-Gänge-Menü oder Drei-Gang-Menü oder Drei-Gänge-Menü oder Dreigangmenü oder Dreigängemenü. Richtig sind - lt. Duden - alle diese Varianten, nur festlegen will sich keiner mehr (das ist wie mit einer Regierung …) Wann kommt eigentlich der erste Autobauer darauf, sein Getriebe ein 5-Gänge-Getriebe zu nennen? Vielleicht würden die deutschen Autos auch mit dem Spritsparen dann besser in die Gänge kommen! Unsere Menüs sind nach wie vor 3- bzw. 4-Gang-Menüs. Auch wenn es alle Welt anders schreibt - vermutlich aber nur deshalb, weil kaum jemand darüber nachdenkt. Und: Deutsch-Lehrer von heute tun mir Leid ...
 
 

Orange Wine

Oranger Wein ist Wein aus weißen Rebsorten, bei dem die Schalen während der Mazeration ebenfalls Kontakt mit dem Traubensaft hatten. Typischerweise wird während der Weißweinproduktion der Traubensaft schnell abgepresst und von den Schalen getrennt. Die Schalen enthalten Farbpigmente, Phenole und Tannine, die in Weißweinen oft unerwünscht sind. Bei der Rotweinherstellung ist dies im Gegensatz dazu jedoch erwünscht, da diese Stoffe den Weinen Farbe, Geschmack und Textur verleihen. Orange Weine haben ihren Namen von der leicht dunkleren orangen Färbung, welchen die Weißweine während der Kontaktzeit mit der Beerenhaut erhalten. Man hat diese Art der Weinbereitung in heutiger Zeit nicht weiter verfolgt, da im Falle des Grauburgunders der Weißwein vom Rotwein nicht zu unterscheiden wäre. Grauburgunder hat eine leicht rötliche bis kupferfarbene Schale und so würde ein Grauburgunder aussehen wie ein Rosè (in Italien: Pinot grigio Ramato). Die Praxis, Weine auf diese ursprüngliche Art herzustellen, kommt aus Georgien. In den letzen Jahren hat sich diese Art, Weine zu keltern, zunächst bei einigen Weinbauern aus Italien etabliert. Ähnlich Produkte findet man in Solwenien, Kroatien, Frankreich, Deutschland, Neuseeland und Kalifornien.
 
 

Rioja

DOCa Rioja Die DOCa Rioja (Denominación de Origen Calificada) ist Spaniens erstes und bedeutendstes, qualifiziertes Weinanbaugebiet. Rioja wurde bereits 1926 anerkannt als DO und ist damit die älteste Herkunftsbezeichnung Spaniens. Eine Klassifizierung mit noch strengeren Auflagen ist die DOCa (Denominación de Origen Calificada), die 1991 in Rioja eingeführt wurde. Bis heute sind die Produktionsvorschriften dieser qualifizierten Herkunftsbezeichnung die striktesten Europas. Sie regeln das Rebsortiment, die maximalen Ertragsmengen, die Flaschenabfüllung und vieles mehr. Nur eine weitere spanische Region darf diese Bezeichnung tragen. Gelegen in Nordspanien ist Rioja vor allem berühmt für die Rotweine aus der Tempranillo-Traube, die hier ihren Ursprung hat. Die fassgereiften Qualitäten Reserva und Gran Reserva kommen trinkreif auf den Markt, haben aber auch ein enormes Lagerpotenzial. Mit einer Bandbreite von Weinen, die zwischen traditioneller und extrem moderner Stilistik changieren, bietet Rioja für viele Anlässe und zu beinahe jedem Essen den passenden Wein. Rioja ist darüber hinaus auch die Heimat avantgardistischer Architektur, fantastischer Tapas, die hier Pinchos heißen, und - ganz nebenbei - die Wiege der spanischen Sprache.
 
 

Scheurebe

Inzwischen 100 Jahre alte "Neu"züchtung von Herrn Dr. Georg Scheu, sehr bukettreich und aromatisch. „Die einzige nach dem erfolgreichen Rebenzüchter und damaligen Leiter der Weinbauforschungsanstalt Alzey in Rheinhessen, Dr. Georg Scheu, benannte deutsche Neuzüchtung … verdient die Aufmerksamkeit eines jeden Weinkenners“, schreibt Master of Wine Jancis Robinson in ihrem Standardwerk „Rebsorten und ihre Weine“ (Hallwag/Verlag). Sie stellt auch ein wenig Deutschlands Antwort auf den Sauvignon Blanc dar. Mit ihrer Ertragsstabilität liefert die Scheurebe dem Winzer gute Argumente, mit ihrem Geschmacksbild uns Genießern: Die Attraktivität der Scheurebe liegt vor allem im Spiel von aromatischer Intensität und Exotik mit einer delikaten Säure. Ihre hohen Mostgewichte ermöglichen ihr die Karriere als Rebe für edelsüße Weine. In den Degustationsbeschreibungen tauchen immer wieder die Begriffe Cassis, Grapefruit, Stachelbeere, Mango (reife) Birne und Gras auf, bei edelsüßen Versionen auch Pfirsich und Rosenblätter. Von den rund 100.000 ha Rebfläche in Deutschland sind zwar nur 1.455 ha mit Scheurebe bepflanzt, in der Wahrnehmung und (mittlerweile) auch im Renommee spielt die aus Riesling x Bukettrebe (viele Jahre hielt man den Silvaner für den Kreuzungspartner des Rieslings) gekreuzte Neuzüchtung ganz vorne mit.
 
 

Wein und Speisen - Partner für Genuss

Wein und Speisen - zwei gute Freunde Ein leckeres Essen mit Freunden, das Menü zur Geburtstagsfeier, das Festmahl an den Feiertagen, es gibt unendlich viele Momente, wo wir uns die Frage stellen: "Was koche ich heute?". Beinahe auf dem Fuße folgt eine weitere Frage: "Welcher Wein passt zu welchem Essen?" Aus dieser Frage muss niemand eine Wissenschaft machen, auch wenn dieselbe mit "Foodpairing" einen Fachbegriff dafür kennt. In erster Linie ist erlaubt, was gefällt. Schmeckt der Lieblingswein, dann tut er dies im Prinzip zu jedem Essen. Etwas komplizierter wird das Ganze, wenn einer größeren Gesellschaft aufgetafelt werden soll. Hier werden die Geschmäcker sehr verschieden sein und die Ansichten über den eigenen Lieblingswein weit auseinandergehen. Wer hier keine Fehler machen möchte, der sollte einige Grundregeln beachten, die zumindest grob den Weg vorgeben, der zur Harmonie zwischen den aufgetischten Speisen und dem Wein im Glase führt. Grundsätzliches kann nicht falsch sein: Bereits unsere Großeltern wussten eine Antwort auf die Frage: "Welcher Wein zu welchem Essen?" Die Antwort ist verblüffend einfach und ein Stück Weinwahrheit - Roter Wein passt zu dunklem Fleisch und Weißwein wird zu hellem Fleisch serviert. Wer dies beherzigt, macht zunächst erst einmal alles richtig. Doch natürlich geht die "perfekte Weinwahl" weit über die Farbe des Getränkes hinaus. Weinkenner feilen an der perfekten Wahl und jonglieren dabei mit den Weinbestandteilen Alkohol, Säure oder Restzucker. Der Feinschmecker von Welt wird also seine Prioritäten setzen und einige ideale Kombinationen kennen. Daneben werden sich auch Paarungen ergeben, die er schlichtweg ablehnt, weil sich der Wein einfach nicht mit dem Essen verträgt. Damit Sie auch punkten können, wenn eben dieser Weinkenner unter Ihren Gästen ist, lohnt es, sich etwas intensiver mit dem Thema Essen und Wein zu befassen. Ein harmonisches Ganzes Es ist einfach und liegt auf der Hand, die Weine sollten zum Essen passen - nicht nur optisch. Einen Vorgeschmack, wie die perfekte Harmonie des Weines empfunden werden kann, erhalten Sie auf Reisen. In den Weinländern schmeckt der Rebensaft nicht einfach nur nach Urlaub, er harmoniert auch mit den Spezialitäten der regionalen Küche. Die Weine der Toskana und der Provence passen hervorragend zu den frischen und würzigen Gerichten und ein spanischer Rotwein scheint nur auf die Tapas auf der Vorspeisenplatte gewartet zu haben. Landweine sind wie geschaffen für die einfachen und rustikalen Gerichte und ein vielseitiges Gericht, welches viele Geschmackskomponenten vereint, verlangt nach einem vollmundigen und reifen Wein mit einer komplexen Struktur. Mit dem Wein und dem Essen verhält es sich wie mit zwei Menschen, die sich begegnen. Entweder man stellt nach einem gegenseitigen Beschnuppern fest, dass die Chemie stimmt oder muss mit dem Gegenteil leben. Verantwortlich für diese Feststellung sind beim Wein in erster Linie die Geschmacksrezeptoren und natürlich der Geruchssinn. Bevor eine Speise probiert ist, haben wir bereits deren Geruch in uns aufgenommen. Weinkenner kommen nicht daran vorbei, es mit dem Wein ähnlich zu handhaben. Der Wein wie das Essen können nur süß, sauer, salzig oder bitter schmecken. Mehr Geschmackskomponenten können wir nicht wahrnehmen. Eine einfache Grundregel, den passenden Wein zum Essen zu finden, besteht darin, zwei der genannten Geschmacksnuancen miteinander zu kombinieren. So lässt sich Salziges sehr gut mit einem süßen Wein kombinieren. Es gibt aber auch einige NoGos. Sauer und bitter ist zum Beispiel ein Duo, welches von unserem Gaumen nicht als angenehm wahrgenommen wird. Auch bitter mit bitter oder salzig mit salzig zu kombinieren, kann ein Grund dafür sein, das die Chemie zwischen Wein und Essen eben leider nicht stimmt. Kombinieren - aber richtig Auch hier können nur einige grundsätzliche Regeln genannt werden, eben und gerade deshalb, weil die Geschmäcker nun einmal verschieden sind. Hinzu kommt, das nicht jeder Jahrgang eines Weines den gleichen Geschmack besitzt und sich auch bestimmte Weinsorten nur bedingt verallgemeinern lassen, da es auch hier geschmacklich große Unterschiede gibt, die dem feinen Geschmackssinn eines Weinkenners nicht entgehen. Eine große Rolle bei der richtigen Weinwahl spielt die zum Hauptgericht gereichte Soße. Die Soße ist der Geschmacksträger auf dem Teller und daher sollte die Soße nicht als Beilage abgetan werden. Gehaltvolle Speisen wollen nicht in einem leichten Wein ertränkt werden. Ein schwerer Wein allein ist diesem Feuerwerk an Aromen gewachsen. Scharfes und Salzigem wird mit einem süßen, fruchtigen Wein der Wind etwas aus den Segeln genommen. Bittere Aromen dagegen betonen die Schärfe. Bei Süßspeisen kommen die Säure und die Gerbstoffe stärker zum tragen. Der Dessertwein sollte daher immer süßer ausfallen als das Dessert selbst. Werden mehrere Weine im Rahmen eines Menüs serviert, dann beginnen Sie stets mit den leichteren und jungen Weinen. Die schweren und älteren Jahrgänge liefern dann den krönenden Abschluss. Einige "Grundregeln" der Harmonie: - Kräftiger Braten schmeckt mit einem Rotwein einfach besser, und Geflügelgerichte kommen mit Weißwein auf den Tisch. Je deftiger und würziger die Fleischspeise, desto mehr Würze und Tiefe verträgt auch der Wein, der dazu serviert wird. - Fruchtige Weißweine unterstreichen den Fischgeschmack. Bei einem deftigen Karpfengericht darf von der Regel abgewichen werden. - Wein und Käse: Hier lässt es sich herrlich mit Aromen spielen und experimentieren. Zu mildem Käse leichter (Weiß)Wein. Kräftige Rotweine vertragen sich mit würzigem Käse. Ist der Weißwein zu trocken, dann geht der Käsegeschmack verloren. Herzhafte Käsesorten gewinnen durch einen süßen Wein. - Grillparty: Kräftige Aromen des Grillgutes zu kühlem Shiraz ebenso wie einem kräftigen Chardonnay. Wer Käse oder Gemüse auf den Rost legt, der ist mit einem leichten Roséwein gut beraten. - Wokgerichte: Leichte Weißweine. Fruchtige Weine reduzieren die Schärfe von Ingwer oder Chili und auch exotische Fruchtnuancen passen sehr gut zu Wokgerichten. - Kochwein: Weine die als Kochzutat dienen, also zum Ablöschen von Braten oder für Soßen oder Desserts Verwendung finden. Wer hier einen hochwertigen Wein opfert, der macht sicher nichts verkehrt. Aber es spricht auch nichts gegen einen Kochwein aus dem Supermarkt, ja nach Geschmack und Geldbeutel. - Wein und Schokolade: Dunkle Schokolade zu Portwein, auch kräftiger und säurearmer Wein kann passen. Vollmilchschokolade kann mit einem von einer Restsüße beherrschten Weißwein vernascht werden. - Cabernet Sauvignon oder andere im Barriquefass gereiften Weine sind besonders tanninreich. Werden diese mit scharfen, saurem oder bitteren Speisen kombiniert, dann tritt der bittere Geschmack deutlich hervor. Kräftige und deftige Speisen sind dagegen eine gute Wahl, da dies die Tannine nicht so deutlich hervortreten lässt. - Eigene Vorlieben nie ganz außer acht lassen, denn schließlich ist es der Geschmack, der zählt. Experimentieren Sie mit den verschiedenen Aromen und machen sich auf so manche Überraschung gefasst. - Säure und Süße: Während sich die Säure von Speisen und Wein addiert, kann die Süße zwischen Wein und Speisen aufgehoben werden und Säure und Süße stellen ein harmonisches Duo dar.
 
 
 
 
 
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