Y. Zitzmann: Die geteilte Schuld


Y. Zitzmann: Die geteilte Schuld

Y. Zitzmann: Die geteilte Schuld

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Yvonne Zitzmann: Die geteilte Schuld. Roman. Autorenlesung. Eintritt: 10 Euro, erm. 8 Euro, wir reichen Getränke, keine Speisen.

Sind wir für alle Zeiten mit unseren Müttern verbunden?

Frankfurt an der Oder, Ende der 1970er: Für die junge Kranführerin Tina gibt es nichts Schöneres als den grenzenlosen Blick aus der Höhe. Sie träumt davon, in den neuen Wohnblöcken Platz für sich, ihren Mann Mischa und ihr Baby zu finden. Doch die Zukunft sieht anders aus. Mischa, dessen große Leidenschaft die Musik ist, kehrt 1986 nach einem Konzert im Westen nicht zurück, Tinas Welt bricht zusammen. Als die Mauer fällt, flieht sie in ein trügerisches Glück – und lässt ihr Kind allein zurück.
Jahrzehnte später, im wiedervereinigten Deutschland, nimmt eine Autorin einen ungeliebten Job bei einer Zeitung an. Sie wird schwanger, und als sie kurz nach der Geburt vom Kindesvater verlassen wird, trifft auch sie eine existenzielle Entscheidung.

„Die geteilte Schuld verhandelt ein Politikum. (. . .) Der Leser darf mit der Autorin ergründen, warum Tina 1989 und Katja 2024 aus ihrer Mutterrolle ausbrechen und zu Anti-Heldinnen werden.“ 
Karim Saab (MAZ), September 2025

Yvonne Zitzmann – geboren 1976 in Frankfurt (Oder) – lebt als Schriftstellerin in Rangsdorf. Sie schreibt Lyrik, Prosa und Hörspiele. Nach ihrem Studium der Germanistik und Psychologie an der Universität Potsdam arbeitete sie bis 2010 als freie Mitarbeiterin bei verschiedenen Printmedien. Neben Lesungen übernimmt sie auch gern die Leitung von Schreibworkshops für Kinder und Erwachsene.

Für ihre Arbeit erhielt sie zahlreiche Auszeichnungen, u.a. ein Jahresstipendium vom Kulturministerium des Landes Brandenburg (2022), die Teilnahme an der LiteraTour Nord 2021 (Debüt-Special), wurde für den Uwe-Johnson-Förderpreis (2021) nominiert, erhielt den Kunst-Förderpreis des Landes Brandenburg (2014) und den Ehm-Welk-Literaturpreis (2012).

2021 erschien ihr vielfach beachteter Debüt-Roman Tage des Vergessens. 2022 folgte Die Füchse haben Gruben, die Vögel haben Nester, beide im Müry Salzmann Verlag Wien/ Salzburg. 2025 erschien Die geteilte Schuld im btb Verlag.

Presse:

„Es geht um jeden von uns. Das ist das Großartige an diesem Roman.“ in-neuruppin.de, Volkmar Heuer Strathmann, 19.01.2026

„Frauen und Männer, Deutschland Ost vor dem Mauerfall und einig Vaterland danach – mit all seinen Verwerfungen: Yvonne Zitzmann entwirft in ihrem Roman eine persönliche Sicht auf ungeklärte Dinge, die klärungsbedürftig sind.“ Magdeburger Volksstimme, 29./ 30.11.2025

„Yvonne Zitzmann schreibt mit Empathie und klarem Blick.“ rbb, Der Tag, 18.11.2026

Interview über Mutterschaft, das Leben in der DDR und den 9. November. „Die geteilte Schuld“: Yvonne Zitzmann über Mütter in der DDR    watson.de, 9.11.2025

„Eine Geschichte zweier Frauen im geteilten Deutschland, die eine ganze Generation trennt, aber ein Schicksal eint.“ Südwest Presse, 13.11.2025

„Yvonne Zitzmann zeigt eindrucksvoll, dass die grundlegenden menschlichen Erfahrungen – Liebe, Verlust, Schmerz und Hoffnung – trotz gesellschaftlicher und politischer Veränderungen zeitlos sind.“ Märkische Oderzeitung, Diana Maltseva, 05.09.2025

„Dieses Buch ist ein Plädoyer für Mitgefühl und Mut.“ Lausitzer Rundschau, 04.09.2025

„Yvonne Zitzmann verwebt zwei Frauenschicksale zu einer Geschichte über Mutterschaft, Verantwortung und Zerrissenheit, die bei mir lange nachhallen wird.“ emotion, Petra Schulte, 02. 09. 2025

„Ein eindringlicher, poetischer Roman über die Macht der Verhältnisse und die Sehnsucht nach Zugehörigkeit. Wie Yvonne Zitzmann zwei Frauenschicksale verschränkt, ist meisterlich.“ Luzia Stettler, langjährige Literaturredakteurin Schweizer Radio SRF

„Ein Roman in melancholischem Ton, poetisch und detailreich, ohne Zeigefinger.“ Potsdamer Neueste Nachrichten, Andrea Lütkewitz

Additional Details

 

Datum und Uhrzeit

Freitag, 18.09.26 um 19:00
 

Ort

-
 

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