„ … trotz offenem Zeitfenster der Eckpunkt …“



„ … trotz offenem Zeitfenster der Eckpunkt …“

„Wenn trotz offenem Zeitfenster der Eckpunkt Sinn macht“.

Eine satirische Deutschstunde im wörtlichen Sinne mit Texten von Bastian Sick, Wiglaf Droste, Hansgeorg Stengel, Kurt Tucholsky, Axel Hacke u.v.a. Kulinarische Lesung.

Gibt es einen tatsächlichen oder einen nur angenommenen Verfall der deutschen Sprache? Fehlerfreie Tageszeitungen gibt es jedenfalls im digitalen Zeitalter wohl nicht – die gab es übrigens früher im Bleisatz noch viel weniger. Natürlich gedachte der Landtag nicht, wie zu lesen stand, „den“ Toten, sondern – so hoffe ich wenigstens – der Toten, gerade heute haben die vor 70 und mehr Jahren Ermordeten und Gequälten wenigstens den Respekt der richtigen Grammatik verdient: Gedenken, bedürfen, sich bedienen, sich enthalten, sich erbarmen, sich erinnern (!), sich schämen oder sich vergewissern verlangen eben den Genitiv. Als Bastian Sick den Alarmruf „Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod“ in die Welt setzte, füllte er Säle und Auflage. Mich wundert nur, dass es keine Montagsdemonstrationen zur Rettung des Genitivs samt Gegendemonstrationen für den Dativ gegeben hat – oder wenigstens das Wort der Kanzlerin „Der Genitiv gehört zu Deutschland“. Nicht nur Sick hat sich mit den Klippen der deutschen Sprache auf unterhaltsame Art und Weise beschäftigt, Wiglaf Droste, Hansgeorg Stengel, Kurt Tucholsky, Axel Hacke u.v.a. haben dies auch getan. Michael Müller-Scheffler – selbst Journalist – hat sich dieses Themas angenommen und ein Programm zusammen gestellt, das – falls Sie „ein offenes Zeitfenster“ haben – für den Zuhörer „Sinn machen“ könnte, vorausgesetzt er hat Spass an einer unterhaltsamen Beschäftigung mit unseren kleinen Sprach-Schwächen.

 

Termin

Samstag, 20.04.24 um 19:00 Uhr
 

Reservierungsfrist

Donnerstag, 18.04.24
 

Typ

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