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Max Papart: "Eine andere Sicht der Dinge"

Vom 25. Oktober 2019 bis 23. Februar 2020
Ausstellung: "Eine andere Sicht der Dinge": Max Papart (*1911 Marseille , + 1994 Paris)
Radierungen, Collagen und Lithographien
 
bilder/papartposter.jpg
Plakat zur Ausstellung. Gestaltung: Akte One

bilder/papart1.jpgMax Papart, "Ohne Titel", ohne Jahr, Farbkarborundum- Lithographie,sign. 67/100 Abzügen

Geboren 1911 in Marseille, studiert Max Papart zunächst Malerei an der École des Beaux Arts seiner Geburtsstadt. 1936 übersiedelt er nach Paris, wo er als Buchdrucker arbeitet. Er stellt beim „Salon des Indépendants“ aus und beginnt sich mit der Technik der Aquatinta-Radierungen zu beschäftigen und schafft seine ersten druckgraphischen Werke in dieser Technik. Papart wirkte bei verschiedenen Gruppenausstellungen mit; 1938 organisiert die Galerie Bureau in Paris seine erste Einzelausstellung. Während der deutschen Besetzung kehrt er nach Marseille zurück um sich dort der Resistance anzuschließen.

In der zweiten Hälfte der fünfziger Jahre trifft Papart auf César, Henri Goetz, Jean Michel Atlan, James Coignard, Antoni Clavé, Künstler die in Südfrankreich eine neue Heimat gefunden hatten. Nun richtet sich sein Interesse stärker auf die Abstraktion. Er entwickelt in den 1960er und 1970er Jahren eine eigene, abstrakte, postkubistische und symbolistische Formensprache voller Poesie und Humor. Als Lithograph, Radierer und Maler greift er oft auf die Misch- und Collagetechnik zurück. Innerhalb weniger Jahrzehnte entsteht eine große Zahl großformatiger Radierungen und Collagen zum Teil als Illustrationen von dichterischen Werken.

Max Paparts Leben ist geprägt von einer intensiven künstlerischen Auseinandersetzung mit dem Werk anderer Künstler (z. B. Lucas Cranach, Courbet, Picasso).  Ab 1978 lebt Papart auch in New Orleans und New York, wo seine Werke in vielen Einzelausstellungen gezeigt wurden. 1994 stirbt Max Papart in Paris. Der französische Kunsthistoriker André Parinaud prophezeit: „Wir werden Papart als einen Meister der zweiten Kubistengeneration wiederentdecken.“ (Quelle: Wikipedia)

Die Ausstellung im Ziegelhof wird vor allem Radierungen, Collagen und Lithographien zeigen.
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