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ZIEGELHOF. Vinothek & Kräuterei
Am Kirchplatz 12
16792 Zehdenick

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Unsere Öffnungszeiten
Montag - Mittwoch geschlossen
Donnerstag - Sonntag geöffnet ab 14 Uhr
Feiertag (z.B. Oster- und Pfingstmontag, 1. Mai, 3. Oktober) geöffnet ab 14 Uhr
Im Januar und vom 16. bis 30 September geschlossen
"Meine Hand greift
nach einem Halt und findet
nur eine Rose als Stütze."

Hilde Domin
Die Poesie von Hilde Domin (1909 - 2006) hat es uns angetan. Eine erste Sternmagnolien-Blüte und ein Püppchen aus unserem Steinfiguren-Sortiment. Foto: Günter Baude

Genießen: Vier Sätze vorab

 


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Reben vom Müller-Thurgau gedeihen auch an unserem Laubengang auf der Terrasse. Wer die reifen, sehr aromatischen Früchte einmal probiert hat, lässt vermutlich viele Tafeltrauben zukünftig stehen. Foto: Tilo Duncker

EINS

"Das Leben ist kurz, weniger wegen der kurzen Zeit, die es dauert, sondern weil uns von dieser kurzen Zeit fast keine bleibt, es zu genießen", sprach weise einst Jean-Jacques Rousseau.


 
 

ZWEI

Der Begriff vom Genießen ist - im Grimmschen Wörterbuch - ursprünglich, viel weiter als heute zu fassen, nämlich eine Nutznießung aller Art, besonders in Gemeinschaft;
wenn uns jetzt dabei ein Verzehren mit Lust im Vordergrunde steht, von dem wir dann alle weiteren Verwendungen ausgehend empfinden, so ist das allerdings im Begriffe von Haus aus mit eingeschlossen;
wie es der Ursprung mit sich bringt, ist aber nicht der Hauptbegriff, dieser war vielmehr: Nutzen und Gewinn für Unterhalt und Hauswesen usw.
Noch im 17. Jahrhundert heißt es im Spruch: "Wer den Baum pflanzet, geneuszt billich der Frucht". So ist freilich das Essen mit gemeint, aber nicht in erster Linie, sondern was wir jetzt Gartengenuß nennen.




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Ein Terrakotta-Engel genießt den Garten. Foto: Tilo Duncker

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"Wir freuen uns über den Herbst." Freundliche Figuren aus englischem Antiksteinguss. Foto: mms
 
 


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Die ersten Tulpen im Jahr blühen immer unmittelbar am Haus, genauer: am Wein. Aufmerksamkeit erheischend von Anbeginn. Foto: Günter Baude





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... und der Mond schaut nur zu (?) ... Foto: Tilo Duncker

DREI

Nimm dir Zeit zum Denken, es ist die Quelle der Kraft.
Nimm dir Zeit für die Arbeit, denn dies ist der Preis des Erfolges.
Nimm dir Zeit zum Spielen, dies ist das Geheimnis der Jugend.
Nimm dir Zeit zum Lesen, dies ist die Grundlage des Wissens.
Nimm dir Zeit für die Andacht, das wäscht den irdischen Staub von deinen Augen.

Nimm dir Zeit zum Träumen, dies ist der Weg zu den Sternen.
Nimm dir Zeit zum Lachen, das hilft, die Bürden des Lebens zu tragen.
Nimm dir Zeit für die Liebe, sie ist der wahre Reichtum des Lebens.
Nimm dir Zeit, dich umzuschauen, der Tag ist zu kurz, um selbstsüchtig zu sein.
Nimm dir Zeit, um mit Freunden zusammenzusein
        und ihnen zu helfen, dies ist die Quelle des Glücks.

Zeit ist das begrenzteste Mittel, das du zur Verfügung hast.
Deshalb nimm dir Zeit, den Duft der Rosen zu genießen. 
(Aus Irland)
 
 

VIER

Zum Schluss der Freiherr: Kein Genuss ist vorübergehend, denn der Eindruck, den er zurück lässt, ist bleibend.
Johann Wolfgang von Goethe

Nehmen Sie sich also die Zeit zum Genießen
– ganz in Ihrem Sinne!


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Sich etwas gönnen, genießen - nicht nur am Valentinstag ... Foto: Ellen Luther
 
Das europäische Wein-netzwerk